WEISS- Seminar in Kohren-Sahlis

Impressionen eines gemeinsam mit Dorothee Böcker angeleiteten Seminartages zum Thema WEISS (Okt 2017).  Auftraggeber: Predigerseminar Wittenberg

„Ich erlebe Playing Arts als eine viel-schichtige und all-sinnige Bereicherung für diverse Berufsgruppen und Ehrenamtliche, für Gemeindegruppen- und Projektarbeit in der Evangelischen Kirche, weil dieses fein gesponnene Netzwerk aus Künsten, Bildung und Spiel scheinbar und tatsächlich zweckfrei kreative Zeiten und Räume im Inneren und Äußeren aufschließt, diese durchmisst und allen Beteiligten individuell zur Ansicht, Bearbeitung, Entwicklung anheimstellt, um Gewohntes auf ungewöhnliche Weise zu sehen, scheinbar Geglaubtes überraschend neu zu erleben, Gemeinde kunstvoll zu gestalten. Ob in der Predigt- oder Konfirmandenarbeit, ob in regionaler oder überregionaler Zusammenarbeit an Gottesdiensten oder Dokumentationen, in der Arbeit mit Kindern oder Erwachsenen, mit Playing Arts mischen sich die Kirchen-Karten in den Köpfen vieler Klientelen neu, entwerfen sich variable Strategien und bewegte Bilder, kommunizierende Muster und attraktive Entwürfe.“
(Olaf Trenn, Pfarrer und Studienleiter in der Vikariatsausbildung der EKBO)

Fotos: Dorothee Böcker und Annette Plaz

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Das 1 Quadrameter-Land

3 Länder – bislang noch nicht auf Erden existent – werden erfunden:
Die Insel Serolen, die von einem König regiert wird;
das Land, das in 3 Teile geteilt wurde, in dem aber Muslime und Christen friedlich zusammenleben und unzählige Sprachen gesprochen werden…
unddas Land, das in unzählige Bundesländer aufgeteilt wird, von dem ein Bundesland mit seiner Pringels-Produktion alle Nachbarländer beliefert und die Hauptstadt Canberra in der Mitte niemandem gehört…
alle Länder sind einzigartig und im Rahmen des Moduls Verantwortung der Borchertschule Spandau bei der Beschäftigug mit dem Thema „Was macht eigentlich (m)ein Land aus?“ entstanden.

Durch die rosa Brille oder „Braucht die Stadt mehr rosa?“

Projekt beim playing arts atelier „Unschärfen“ in Ludwigshafen, September 2017:
Beim Umherstreifen in der Stadt, angesichts der örtlichen Debatte, ob eine Stadt schön sein muss  – oder was überhaupt schön ist  – sowie angesichts der Ludwigshafener Mitte, in der ein Bauloch prangt fragte ich mich, ob die Stadt mehr rosa braucht. Hieraus entstand eine Fotoserie am „Loch“ (Berliner Platz) sowie zwei kleine interaktive Installationen mit Spiegel und rosaroten Brillen: „Gebrauchsanweisung: Rosarote Brille aufsetzen und Ludwigshafen oder dich selbst durch die rosarote Brille sehen!“